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Entdeckungsreise in Südfrankreich

Avignon, Béziers, Carcassonne, Millau und Pont du Gard – mit Kind auf Entdeckungsreise in Südfrankreich

Die meisten Kinder lieben Pools und Strand, Sport und Spiel, und möglichst jede Menge neue Urlaubsfreunde… gecheckt! Das haben wir unserem Nachwuchs geboten. Auf den Campingplätzen im Languedoc-Roussillon wie Domaine de la Yole oder Domaine de la Dragonnière gibt es davon reichlich – und Lagunen, Wasserrutschen, Kinderbauernhof und familiengerechte Gastronomie gleich dazu.

Weil unser Igluzelt für den längeren Urlaub dann doch nicht so passt, haben wir ein fertig aufgestelltes Mobilheim gemietet. Das war echtes Luxuscamping mit Betten, Küche, Veranda und mit einem richtigen Badezimmer. Wer früh oder spät Schulferien hat, ist hier schon mit 400 bis 600 Euro pro Woche dabei. Dann noch bei den Obst- und Weinständen der Bauern, und bei Lidl France oder im Hypermarché eingekauft – und die Grundlage für günstigen Familienurlaub waren gelegt.






Die grellbunten Luna- oder Dinoparks wie in Cap d’Adge oder die naturnahen Safariparks wie der in Sigéan sind natürlich auch spannend. Aber sie sind nicht so unser Ding und außerdem für unser Ferienbudget etwas zu kostspielig. Außerdem wollten wir als Eltern auch einmal etwas „Kulturelles“ anschauen, dabei unsere Tochter jedoch nicht im Kinderclub abgeben. Schließlich soll Reisen ja auch ein bisschen „bilden“. Und auch wir Eltern wollten unsere neuen Eindrücke nicht auf die (zugegeben leckeren) Weinproben, auf Weinbergwanderungen und Kellerführungen beschränken. So haben wir einige Ausflüge ausprobiert. Und wir holten auch Tipps von Freunden ein, die mit dem Wohnwagen Urlaub mit Kind in Südfrankreich genossen haben.

Hier unsere persönlichen Top Five, die wir oder befreundete Familien persönlich mit Kindern zwischen 6 und 16 ausprobiert haben. Per Zufall wurden bei den Tages- oder Halbtagestouren, die wir besonders kindgerecht fanden, spektakuläre Brücken, Gewässer und Burgen ein Leitthema. So konnten wir unseren Kindern nebenbei Geschichten aus dem Mittelalter und von den Alten Römern vermitteln… und das Beste: das Gemecker, „nicht schon wieder was anschauen“ hielt sich schnell in Grenzen.
 

  1. Päpste, Pest, Brücken und ein unsterbliches Lied – zu Besuch in Avignon

    Kirchenoberhäupter sind auch nur Menschen. Deshalb zogen einige von Ihnen ab 1309 für knapp 70 Jahre kurzerhand nach Avignon ins Exil, als sie sich mit dem Papst in Rom verkrachten. Dann rufen wir eben unseren eigenen Oberhirten aus, dachten sie – und erbauten in der Stadt an der Rhône den gewaltigen gotischen Papstpalast.

    Na gut, so einfach war es nicht, Historiker mögen entschuldigen. Aber très simple ist das nach der Nationalhymne Marseillaise wohl bekannteste französische Lied: „Sur le pont d’Avignon…“ geht auch Schülern, die in Französisch ein Mangelhaft einsammelten, locker von den Lippen. Und die Melodie kennt fast jeder! Die Brücke des Heiligen Saint-Bénédet war im 12. Jahrhundert, damals noch aus Holz errichtet, mit über 900 Meter die längste Brücke der Welt. Die heute noch sichtbaren Steinbögen stammen von 1355. Durch Hochwasser, Kriege und um Pestkranke fernzuhalten, wurde sie mehrfach zerstört.


    Kinderpool auf Camping Ile des Papes
    Übrigens – wer lieber deutschen Rap singt, ist in Frankreich ebenso willkommen. Insbesondere in den beliebten Urlaubsgegenden und großen Städten wie Avignon, und vor allem auf Campingplätzen, spricht fast jeder Englisch oder sogar ein bisschen Deutsch. Da reichen schon zwei Vokabeln wie ein freundliches Bonjour, um eventuelles, anfängliches „Eis zu brechen“.

    Tipp für den Campingplatz bei Avignon: Camping auf der Rhone-Insel Ile des Papes – ruhig, trotzdem gut erreichbar und große Stellplätze. Pools und direkt am Fluss! Praktisch auch als erholsamer Zwischenstopp auf dem Hin- oder Rückweg nach Spanien. Übrigens eignet sich Camping L’Ile des Papes in Villeneuve Lez Avignon auch gut, um Nîmes zu bestaunen. Dort steht das 21 Meter hohe und über 20.000 Zuschauer fassende Amphitheater der Römer!
     
  2. Kathedrale, Canal du Midi und Schiffe, die Treppen steigen – Béziers entdecken

    Der 240 Kilometer lange Canal du Midi verbindet seit dem 17. Jahrhundert den Atlantik mit dem Mittelmeerhafen Sète. Die technische Meisterleistung von damals ist heute eine idyllische, von Sport- und Hausbooten befahrene Wasserstraße. Unsere Tochter, damals sechs Jahre alt, hatte besondere Freude, den vielen Freizeitkapitänen zuzuwinken. Oder auf jahrhundertealten Steinbrücken, wie im Dörfchen Le Somail, kleine Eidechsen zu entdecken…

    Frei vom Autoverkehr, können Sie den Kanal und die Terrassencafés am Ufer am besten mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden – auf dem alten Treidelweg direkt am Ufer. Die Baumeister pflanzten Tausende Pappeln und andere Bäume, damit das Wasser aus dem Kanal nicht verdunstet. Dieser Schatten kommt heutzutage den Ausflüglern zu Gute. Bei Béziers, in Fonserannes, muss der Kanal fast 14 Höhenmeter überwinden – das schaffen die Schiffe in den sechs Kammern der berühmten Schleusentreppe! Auch für Sehleute ein spannendes Erlebnis.

    Einen herrlichen Panoramablick haben wir von der leicht erhöht liegenden Altstadt genossen – die über 700 Jahre alte Kathedrale Saint-Nazaire thront majestätisch auf einem Felsen über dem Fluss Orb. So, genug Kultur, jetzt geht’s shoppen. Das ultramoderne Shoppingcenter Polygone am Bahnhof Béziers bietet nicht nur Einkaufsspaß in über 100 Geschäften, sondern auch zahlreiche Tapas- und Bistrorestaurant auf dem „Sonnendeck“. Beeindruckt hat uns die Architektur: Das Einkaufszentrum ist dem Kanalverlauf nachempfunden, sogar die Schleusentreppe wurde hier in klein, aber mit echtem Wasser und gusseisernen Schleusentoren, nachgebaut.

    Campingtipp, 10 Kilometer von Béziers, an den Weinfeldern von Portiragnes: Der Campingpark Domaine de la Dragonnière, mit Lagunenpool, Wasserrutsche, Kinderbauernhof und großem Familienprogramm. Vom freundlichen „Drago“-Team sprechen alle Englisch, viele auch Deutsch. Gut für Pfingst- und Herbstferien: Alle Einrichtungen sind geöffnet!
     
  3. Carcassonne – diese Burg(-stadt) heißt nicht von ungefähr Cité


    Cité von Carcassonne
    Kein Wunder, dass Walt Disney von der gewaltigen Katharerburg zwischen Toulouse und Narbonne inspiriert wurde – zu seinem Dornröschenschloss. Die weltgrößte, erhaltene und geschlossene Burganlage zaubert tatsächlich eine märchenhaft anmutende „Skyline“ an den südwestfranzösischen Himmel. Im Inneren der Cité erfahren Besucher mehr über die Geschichte der Festungsstadt. Sie wurde immer wieder belagert, erobert, erweitert, und sie war im Mittelalter ein düsteres Zentrum der Inquisition.

    Mit großen Augen bestaunte unsere Tochter, wie es in einer historischen französischen Schule zuging. In der Burgstadt von Carcassonne geht es allerdings auch zu wie im Disneyland. Zwar ist fast alles echt und historisch, aber die vielen Touri-Restaurants, Holzschwerter und Ritterhelme gingen uns dann doch etwas auf den Geist.

    Viel mehr Ritterstimmung konnten wir für unseren Nachwuchs beim (nebenbei auch noch preiswerten) Picknicken bieten. Dafür empfiehlt sich der lange, erstaunlich ruhige Grünstreifen zwischen den wuchtigen inneren und der äußeren Burgmauer. Teile der über 750 Jahre alten Gemäuer konnten wir erklimmen. Selbst unsere sonst „Kampfspielen“ eher abgeneigte jüngste Tochter wurde schnell vom zarten Burgfräulein zur draufgängerischen Ritterin…

    Zwar wurde zuhause der Spiel-Ponyhof nicht gegen die Playmobil-Burg getauscht. Aber die variantenreichen Burg-Kartenspiele Carcassonne und Kinder von Carcassonne machen der ganzen Familie jetzt doppelt Spaß.
     
  4. Noch mehr Brücke, aber fürs Wasser und über zwei Jahrtausende alt – Pont du Gard

    Eine römische Wasserleitung. Ok. In Südfrankreich, aus der Zeit um Christi Geburt. Auch noch nichts Neues. Schließlich wissen wir, dass die Römer bei weitem nicht so tollpatschig waren, wie sie gerne bei Asterix und Obelix auftreten… Die genialen altrömischen Baumeister schufen den Pont du Gard, um das nahe Nîmes mit sauberem Wasser aus den Cevennen zu versorgen. Schließlich wurde großer Wert auf Hygiene und Badekultur gelegt.

    Um die wildromantische Schlucht des Gard zu überspannen, wurde der fast 50 Meter hohe Aquädukt errichtet. Mit 52 Bögen auf drei Etagen ist er eine der bekanntesten antiken Sehenswürdigkeiten der Welt. Tipp: Bei Führungen von oben herabschauen, und danach an den idyllischen, meist gar nicht überfüllten Kiesstränden am Gard abkühlen. Wer es noch kühler mag, steigt in den nahen Tropfsteingrotten von Thouzon in Vaucluse ins Erdinnere hinab…
     
  5. Millau – Tarnschlucht und eine der höchsten und elegantesten Brücken der Welt


    Viadukt von Millau
    Was tun an einem Tag im Vorsaisonurlaub, an dem es für Strand und Pool (in Valras-Plage) zu kühl war? Kurzerhand fuhren wir ins Landesinnere – in die faszinierende, schroffe Fels- und Steinwelt der Grands Causses. Sie wird in Millau vom Tarn durchschnitten. Der Fluss, hat hier in Jahrmillionen Erdgeschichte ein weites, ebenso grünes wie tiefes Tal in die Hochebenen geschnitten. Wenige Kilometer weiter lockt die enger werdende Tarnschlucht zu Kajak- und Raftingabenteuer. Wir blieben aber in Millau, weil uns der Viadukt faszinierte. Das oft überstrapazierte Wort atemberaubend passt hier wirklich mal.

    Der britische Stararchitekt Sir Norman Foster und sein französisches Team beweisen hier, wie filigran und wirklich schön modernste Architektur sein kann. Einer der sieben schlanken Masten ist mit 343 Metern höher als der Eiffelturm. Die zweieinhalb Kilometer lange Schrägseilbrücke ist die höchste Autobahnbrücke der Welt. In 270 Meter Höhe geht es über den Tarn! Wer, wie wir, die Maut zum Drüberfahren sparen will, biegt einfach südlich von Millau ab und fährt die gut ausgeschilderten Aussichtspunkte am Talhang an.

Lust bekommen, Ihre persönlichen Top Five im Languedoc-Roussillon zu entdecken? Bonne voyage!
Die passende Unterkunft für die ganze Familie gibt’s hier!





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Die Kinder von CarcassonneWie beim Original legen die Spieler quadratische Karten zu einer Landschaft aus. Dass dabei alle Teile aneinanderpassen, macht es den jungen Spielern einfacher. Trotzdem müssen erste taktische Entscheidungen getroffen werden. Wer seine Kinder als Erster auf der Spielfläche untergebracht hat, gewinnt das Spiel. Durch die kurze Spieldauer können sich die Kinder dann gleich in die nächste Partie stürzen.









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