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Ausflugstipps: Mit Kindern am südwestlichen Gardasee

Zwei Tipps für erlebnisreiche Spaziergänge am südwestlichen Gardasee

Persönlich erprobt von Klaus Schneider, Vacanceselect Reisen GmbH, mit Familie im Juni 2012, während unseres Selectcamp-Urlaubs auf Camping Weekend in San Felice del Benaco (die Italiener nennen den Gardasee übrigens nicht nur Lago di Garda, sondern auch „Benaco“).

Beide Spaziergänge sind auch mit Kindern ab circa 5-6 Jahren gut und bei entsprechender Aufmerksamkeit sicher zu schaffen. Ich empfehle festes Schuhwerk mit griffiger Sohle, einen Rucksack mit leichten Regensachen, Trinkwasser und leckerem Picknick… Beachten Sie auch saisonale Wetterlagen und Wasserstände.

Wasserfall und Wallfahrtskirche Madonna del Rio, malerisch gelegen mitten im Wald am Berghang

Einfacher, erlebnisreicher Spaziergang, idyllischer Picknickplatz, bei niedrigem Wasserstand herrliches Plantschen im Gebirgsbach möglich.

Anfahrt mit dem Auto (etwa 10 Autominuten von San Felice del Benaco):
Nehmen Sie in Salo von der Gardasee-Uferstraße "Gardesana" (Straßennummer 45bis) die Abzweigung ins Bergdorf Renzano (Wegweiser „Madonna del Rio“). Sie fahren den schmaler werdenden Weg den Hang hinauf und folgen an Gabelungen immer den Wegweisern „Madonna del Rio“. Am Ende wird die Straße eine Schotterpiste am Hang, ist aber gut zu befahren. Nach circa 5 Autominuten ab Salo erreichen Sie das Ende der Straße im Bergwald und parken am Picknickplatz.

Der Spaziergang (hin und zurück circa 20 Gehminuten):


Wasserfall Madona del Rio
bei Salo
Foto: Klaus Schneider

 

An der idyllisch gelegenen Wallfahrtskirche nehmen Sie nicht den Hauptwanderweg, der rechts von der Kirche in den Wald hinaufführt, sondern gehen durch den Vorhof links an der Kirche vorbei. Nach kurzem, leicht ansteigenden Weg sehen Sie schon den rund 10 Meter hohen Wasserfall, der kleine Fluß Rio di Milord ergießt sich in einer felsigen Klamm, Sie können gefahrlos an den Fuß des Wasserfalls gehen und bei Sommerhitze und geringer Wassermenge sogar darunter eine Dusche nehmen. Die winzige Felsschlucht hat ein eigenes Mikroklima mit herrlich kühlenden Wassertröpfchen in der Luft. Wer jetzt hungrig ist, spaziert zurück zur Kirche und genießt sein mitgebrachtes Picknick an den Holztischen, auf der Waldlichtung vor der Kirche. Die Kinder können bei – im Sommer meist niedrigem – Wasserstand gefahrlos am Gebirgsbach unterhalb der Kirche spielen: Hier sammelt sich das sprudelnde Wasser teils in kleinen Bassins.

Alternative (weitere circa 20 Gehminuten):

Ein kleiner „Wasserfall-Rundweg“. Wer noch mehr spazieren möchte, geht am Wasserfall links den schmalen Weg den Hang hinauf, bis er an einen Bauernhof kommt (circa 5 Gehminuten ab Wasserfall). Hier kommen oft Maultiere oder Esel an den Zaun und „begrüßen“ die Wanderer. Wir hatten auch eine Begegnung mit einem Rehbock, der plötzlich nur wenige Meter vor uns aus dem Dickicht sprang und „Reißaus“ nahm. Am Zaun des Bauernhofgeländes nehmen Sie den Trampelpfad rechts, der etwa waagerecht über eine kleine Wiese verläuft. Der Weg überquert den Bach auf einer winzigen Brücke oberhalb des Wasserfalls, am Hühnergehege eines weiteren kleinen Bergbauernhofes. Nach wenigen Metern gelangen Sie auf den (mit waagerechten, rot-weißen Streifen markierten Hauptwanderweg. Links geht es nach Bagnolo und Milordi, Sie gehen aber rechts den Hang hinunter zurück zur Kirche.






Hinauf zur Burgruine auf dem Fels Rocca di Manerba: Einmalige Aussicht über den südlichen See, auf Sirmione und die Gardasee-Inseln

(Einfacher Spaziergang mit recht starker Steigung aber dafür unvergesslicher Fernsicht, danach gemütliches Einkehren im typisch italienischen Örtchen Montinelle)

Anfahrt mit dem Auto (etwa 20 Autominuten von San Felice del Benaco):
Fahren Sie von Salo/San Felice nach Manerba del Garda (gut ausgeschildert) und folgen Sie dann der Beschilderung Richtung Montinelle-Dusano, dass zur Großgemeinde Manerba gehört. Unterwegs sehen Sie den fast allein am Seeufer emporragenden Felsen und das Gipfelkreuz. Parken Sie kostenlos in den Nebenstraßen von Montinelle.

Spaziergang (hin und zurück circa 90 Gehminuten):


Rocca di Manerba - Burgruine
Foto: Klaus Schneider

 

Von der zentralen Kreuzung an der Kirche in Montinelle spazieren Sie die ruhige Straße zum Rocca (es ist die Straße rechts neben der winzigen Stichstraße zur Kirche). Nach circa 5 Gehminuten lassen Sie das gemütliche Dorfleben hinter sich, erreichen links einen Bauernhof. Rechts bietet sich ein schöner Blick auf die Felder, und vor Ihnen sehen Sie die Straße zum Rocca. Gehen Sie hinauf und nehmen dann den Fußweg zwischen Parkplatz und Gästezentrum/Restaurant. Auf dem malerischen, ansteigenden Weg erreichen Sie schon bald die weitläufige Burgruine (schön für Kinder: die ehemaligen, gut erkennbaren Räume abschreiten und sich ausmalen, „welcher Raum der Prinzessin, welcher der Königin gehörte“ und wo vielleicht in alten Zeiten Küche, Badezimmer, Pferdeställe waren). Infotafeln informieren über die wechselvolle, nicht immer friedliche Geschichte der Burg. Nach wenigen weiteren Minuten erreichen Sie den höchsten Punkt, die Ruinen beim mächtigen Gipfelkreuz. Hier können Sie ein herrliches Erinnerungsfoto machen, dass Sie immer an das erfolgreiche Erklimmen des Rocca di Manerba erinnern wird. Die Wege, an deren Rand der Rocca di Manerba teils steil abfällt, sind zwar gut mit Geländern gesichert: Aber kleine Kinder sollten hier an die Hand genommen werden, auch beim „Herumkraxeln“ auf den 1-2 Meter hohen Ruinenmauern.

Der Ausblick rund 150 Meter über dem See ist unvergesslich: Richtung Süden sehen Sie die Halbinsel Sirmione mit den meist gut erkennbaren Burgtürmen der Scaliger, den einstigen Veroneser Herrschern. Auf der anderen Seeseite ragt das mächtige Monte Baldo-Bergmassiv empor. Gut erkennbar sind auch die nur etwa 1,5 Kilometer Luftlinie entfernten kleinen Gardasee-Inseln Isola San Biagio und Conigli, sowie wenige Kilometer dahinter die Isola del Garda, das einzige bewohnte Eiland des Gardasees. Wir sind über eine Stunde auf dem Gipfel geblieben, weil unsere Tochter so viel entdeckt hat: zum Beispiel die zahlreichen Dampfer, Segel- und Motorboote weit unten auf dem Gardasee, Ultraleicht-Flugzeuge, die tief unter uns über die Bucht von Manerba flogen, Vogelschwärme und sogar Wanderer auf dem Weg durchs flache Wasser vom Festland zur Insel San Biagio.

Mit jüngeren Kindern geht es denselben Weg zurück, um sich im Café in Montinelle mit Eis und Cappuccino zu stärken.

Alternative (weitere circa 60 Gehminuten):


Rocca di Manerba - Blick auf die
vorgelagerten Felsen
Foto: Klaus Schneider

 

Wer trittsicher ist und noch mehr Herausforderungen sucht, kann vom Gipfel des Rocca noch den steilen Wanderweg hinunter zum vorgelagerten Felsen nehmen. Hier bietet sich ein erneut ein spektakulärer Blick, weil der Felsen rund 100 Meter senkrecht zum See abfällt.

Ein rund einstündiger Rundweg führt durch den gut beschilderten Parco Archeologico hinunter zum Seeufer, zum Beispiel zum malerischen Porto Dusano. Von dort geht es auf der Straße zurück nach Montinelle.











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